Gehorsamstraining (mentale Stimulation)

Australische Labradoodles sind sehr kluge Wesen. Sie zu schulen ist der Schlüssel. Sie lernen sehr schnell, auch die unerwünschten Dinge. Daher ist die Erziehung in den frühen Lebensphasen eines Hundes von entscheidender Bedeutung.
Die erste Phase der Welpenerziehung sollte vom Züchter durchgeführt werden. Ein verantwortungsvoller Züchter sozialisiert Welpen und sozialisiert sie jeden Tag – nicht nur zur Foto- und Videodokumentation (Informationen zur Sozialisierung finden Sie unter „Wie sozialisiere ich einen Welpen, bevor er bei Ihnen ankommt“). Wenn Sie Ihren Welpen abholen, sind Sie an der Reihe.
Der erste Schritt, den Sie unternehmen sollten, besteht darin, Ihren Australian Labradoodle-Welpen in einer „Hundetagesstätte“ anzumelden. Solche Kindergärten verbringen mehr Zeit mit der Sozialisierung als mit der richtigen Ausbildung. Selbstverständlich erlernen Sie Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Rückruf“, „An der Leine gehen“ und „Rückkommen“ beim Pfiff. Es geht jedoch darum, dem Hund bis zum Alter von 16 Wochen, wenn die Sozialisierungsphase endet, viele verschiedene Reize zu bieten. Der Trainer sollte individuell auf jeden Welpen zugehen, damit er die richtige Richtung für die weitere Arbeit einschlagen kann.
Es ist sehr wichtig, dass die Schule, die Sie besuchen, Kurse anbietet, die auf einem Training mit positiver Verstärkung basieren. Auf die Frage, ob im Training ein Spike-Halsband oder ein Würgehalsband erlaubt ist, erhalten Sie die Antwort „JA“, dies ist eine Schule für Kurse, die Sie nicht besuchen möchten.
Hundeschulen bieten verschiedene Kurse an. Solche Kurse können Ihnen und Ihrem Hund viel Spaß machen und die Bindung zwischen Ihnen auf jeden Fall stärken. Einige Schulen bieten allgemeines Gehorsamstraining, Agility-Training, Hundetrekking und sogar Schnüffelkurse an. Ein allgemeines Gehorsamstraining ist ein Muss und dann können Sie entscheiden, ob und in welche Richtung Sie weitermachen möchten.
Abschließend noch ein paar Worte zu Agility-Kursen für Hunde. Das Training von Hundesportarten und die Teilnahme an Wettkämpfen machen einen Hund sehr aufgepumpt (was nicht gut ist), der Adrenalinspiegel steigt und nur wenige wissen, dass es bis zu einer Woche dauert, bis dieser Wert auf den Normalwert sinkt. Einige Experten beginnen mit der Förderung von „Stressfreien Agility“-Kursen, die eine gute Lösung zu sein scheinen, obwohl es sich hierbei um sehr neue Erkenntnisse handelt, die noch nicht weit verbreitet sind.
Sie sollten Ihren Hund nicht unnötig aufregen.

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